LLM-Proxy: Warum sensible Firmen- und Kundendaten Ihr Unternehmen niemals verlassen sollten
KI-Modelle sind leistungsfähig. Aber sie sind auch externe Systeme.
Und jedes Mal, wenn ein Mitarbeiter einen Prompt absendet, stellt sich eine entscheidende Frage:
Welche Daten verlassen gerade unser Unternehmen?
In vielen Organisationen lautet die ehrliche Antwort:
Man weiss es nicht.
Das reale Risiko: Unbeabsichtigter Datenabfluss
Mitarbeiter handeln nicht fahrlässig. Sie handeln effizient. Sie kopieren:
- Kundendaten zur Analyse
- E-Mail-Verläufe
- Vertragsauszüge
- interne Projektdetails
- API-Keys aus Fehlermeldungen
Und genau so gelangen sensible Informationen in externe KI-Systeme. Nicht aus Absicht. Sondern aus Workflow.
Die technische Antwort: Filtern, bevor gesendet wird
LLM-Proxy sitzt zwischen Ihren Tools und der KI.
Jede Anfrage wird vollständig abgefangen.
Bevor sie einen externen Anbieter erreicht, wird sie geprüft.
Nicht protokolliert.
Nicht im Nachhinein bewertet.
Sondern vorher technisch gefiltert.
Vorgegebene Schutzmechanismen – sofort aktiv
LLM-Proxy erkennt und blockiert automatisch sensible Entitäten wie:
- E-Mail-Adressen
- Adressdaten
- Passwörter
- API-Keys
- Kreditkartennummern (CC Numbers)
Diese Filter sind bereits integriert und sofort einsatzbereit. Das bedeutet:
Ein Mitarbeiter kann versehentlich eine API-Key-Zeile oder eine Kreditkartennummer in einen Prompt kopieren –der Proxy erkennt es und verhindert, dass diese Information die KI erreicht.
Eigene Filterregeln für unternehmensspezifische Inhalte
Jedes Unternehmen hat eigene sensible Begriffe:
- Kundennamen
- Projektnamen
- interne Produktbezeichnungen
- Vertragsformulierungen
- Compliance-relevante Phrasen
LLM-Proxy erlaubt:
- individuelle Wort- und Phrasenfilter
- Regex-basierte Regeln
- kategorisierte Schutzlisten
- Prioritäten und Ersetzungslogiken
So wird aus einem generischen Schutzmechanismus ein unternehmensspezifisches Sicherheitsnetz.
Dokumentenanhänge werden ebenfalls geprüft
Sensible Informationen befinden sich nicht nur im Text.
Auch Anhänge können gefiltert werden:
- PDF-Dokumente
- Textdateien
- strukturierte Inhalte
Der Proxy analysiert Inhalte vor der Weiterleitung und blockiert oder maskiert vertrauliche Daten.
Das ist entscheidend in Branchen wie:
- Finanzwesen
- Gesundheitswesen
- Rechtsberatung
- IT-Dienstleistung
- Agenturgeschäft
Der fundamentale Unterschied
Viele verlassen sich auf:
- Richtlinien
- Mitarbeiterschulungen
- Provider-Versprechen
Doch all das greift nachdem Daten gesendet wurden.
LLM-Proxy arbeitet davor. Was nicht raus darf, verlässt das Unternehmen nicht.
Kein Audit-Risiko. Kein Vertrauensbruch. Keine Compliance-Diskussion im Nachhinein.
Architektur statt Hoffnung
Datenschutz im KI-Zeitalter ist keine kulturelle Frage.
Es ist eine architektonische.
Wenn mehrere Teams KI nutzen,
wenn Kundendaten involviert sind,
wenn regulatorische Anforderungen bestehen – dann reicht Vertrauen nicht mehr.
Fazit
LLM-Proxy ist kein Komfort-Tool. Er ist eine technische Kontrollinstanz.
Firmen- und Kundendaten werden:
- erkannt
- gefiltert
- blockiert oder maskiert
- bevor sie ein externes KI-System erreichen
KI darf leistungsfähig sein. Aber Ihre Daten müssen intern bleiben.
Und genau dort setzt LLM-Proxy an.